Wahlprogramm 2026

Wirtschaft und Finanzen
Belastungen reduzieren, Investitionen steuern
Rödermark ist ein attraktiver, vielfältger und familienfreundlicher Wirtschaftsstandort. Dies muss auch weiterhin vor allem mit Blick auf die rasante Entwicklung zukunftsorientierter Gewerbe gelten. Dazu bedarf es notwendiger Investitonen in die Infrastruktur, bei gleichzeitiger spürbarer Entlastung der Bürgerinnen und Bürger.
Deshalb stehen wir für:
- Fokus auf sinnvolle, nachhaltige und finanzierbare Investitionen
- Strikte Anpassung der Ausgaben an die Einnahmesituation
- Modernisierung und Verschlankung der Verwaltungsstrukturen
- Weiterer Ausbau der interkommunalen Zusammenarbeit zur Nutzung von Synergieeffekten
- Dynamische Entwicklung von Gewerbegebieten innerhalb von drei Jahren
- Verlässliche Deckelung der “Grundsteuer B”
- Erhöhung der Attraktivität Rödermarks für die Ansiedlung zukunftsorientierter Unternehmen (Robotik, Telekommunikation, Kreislaufwirtschaft)
Leben in Rödermark
Ausgleich zwischen Stabilität und Fortschritt
Wir setzen uns dafür ein, dass Rödermark als Lebensraum und Wohlfühlort attraktiv bleibt und zugleich Raum für neue Ideen und Ansätze schafft.
Für uns bedeutet dies:
- Kinderbetreuung als Gemeinschaftsaufgabe mit fairer und transparenter Kostenverteilung (Land, Kreis, Stadt und Eltern)
- Stärkere Förderung der Vereine als Integrationsorte in einer vielfältigen Gesellschaft
- Erhalt identitätsstiftender Elemente unserer Stadt, wie z.B. Kerb, wumboR-Lauf o.Ä.
- Bessere Auslastung der Kulturhalle (z. B. als Messe-, Event- und Tagungsort sowie Angebot weiterer Kulturveranstaltungen
- Neuausrichtung der Jugendarbeit: dezentral, vielfältig, bedarfsgerecht und mit einem klaren Konzept
- Dynamische Entwicklung Rödermarks zu einer Vorbildkommune für Sicherheit und Sauberkeit
- Ausbau und Intensivierung des Dialogs mit den Bürgerinnen und Bürgern
Verkehr
Mehr Sicherheit, weniger Lärm
Die Lärmbelastung durch den rollenden Verkehr bedeutet für viele Anwohner einen Verlust an Lebensqualität. Gleichzeitig ist Mobilität und Flexibilität nach wie vor ein zentrales Anliegen vieler und Rödermark geografisch eine Transit-Kommune. Zudem fühlen sich gerade Radfahrer und Fußgänger oft nicht gleichberechtigt. Es braucht eine neue und tragfähige Verkehrskonzeption:
- Umsetzung pragmatischer, machbarer und kostengünstiger Maßnahmen zur Kennzeichnung von Rad- und Fußwegen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit
- Geschwindigkeitsreduzierung an neuralgischen Punkten
- Nachdrückliche Durchsetzung sicherheitsrelevanter Verkehrsmaßnahmen
- Konsequente, regelmäßige und zuverlässige Überwachung des ruhenden und fließenden Verkehrs durch Ordnungsbehörden.
- Unterstützung eines finanzierbaren On-Demand-Services (z. B. Hopper) als Ergänzung des ÖPNV
- Vorantreiben einer direkten Anbindung Rödermarks an die S2
- Zielgerichteter und zeitnaher Einsatz stationärer Blitzer
- Anbindung an regionale Radschnellwege
Stadtentwicklung
Rödermark 2.0 – Tradition trifft Moderne
Die Stadt der Zukunft bringt viele Veränderungen mit sich. Hier muss Rödermark mitdenken und darf wichtige Entwicklungen nicht verpassen. Neue Konzepte, Ideen und Ansätze müssen Tradition und Zukunft verbinden:
- Entwicklung eines zentralen Stadtparks zur nachhaltigen Steigerung der Lebensqualität und Verbindung der großen Ortsteile
- Unterstützung bestehender Marktangebote sowie Entwicklung und Förderung eines Marktes für Urberach
- Belebung der Begegnungsstätten und -plätze in den Ortsteilen (z.B. Häfner-Platz)
- Schaffung von Rahmenbedingungen für den Bau einer weiterführenden Schule
- Zeitnahe Erschließung eines Gewerbe – / Mischgebiets am Zilliggarten
- Zügige und pragmatische Umsetzung der Pläne für „Germania Nord“
