Björn Beicken
Mein Name ist Björn Beicken. Ich bin 44 Jahre alt, habe zwei Kinder, 11 und 14 Jahre alt, und lebe seit 2011 in Rödermark-Urberach. Ich unterrichte als Lehrer an der Dreieichschule in Langen die Fächer Deutsch, Geschichte und Politik/Wirtschaft. Seit 2022 sitze ich für die FREIE WÄHLER Rödermark im Stadtparlament, seit 2023 darf ich die Fraktion als Vorsitzender anführen.
Ich stehe für eine offene, transparente Kommunikation mit den Bürgern. In vielen Gesprächen habe ich gelernt, das Zuhören manchmal wichtiger ist als Überzeugen. Natürlich stehe ich für mein Ziel, meinen und allen anderen Kindern ein lebenswertes und freundliches Rödermark zu hinterlassen, ein. Aber ich lasse mir gerne erzählen, wo den Bürgerinnen und Bürgern der „Schuh drückt“. Das ist meine Auffassung von Politik: Sie muss erklärbar, machbar und bürgernah sein. Dazu gehört auch, den Bürgerinnen und Bürgern unliebsame Wahrheiten und schmerzhafte Entscheidungen zu begründen. Dies geschieht meiner Ansicht nach nicht oft genug. Vielmehr sehen Politiker sich als Aushängeschild und verbinden viel zu oft ihre eigenen, persönlichen Ambitionen mit ihrem eigentlichen Auftrag: Das Beste für alle in Rödermark zu erreichen.

Ich möchte die Wirtschaft Rödermarks weiter entwickeln. Nicht nur Maschinenbau, sondern auch neue Technologieberufe, Robotik, Telekommunikation oder AI sollen sich in Rödermark ansiedeln können. Dazu bedarf es eines attraktiven Gesamtpakets aus Infrastruktur, Wohnangebot und Freizeitmöglichkeiten. Hier hat Rödermark noch viel Potential. Gleichzeitig soll aber auch der naturnahe Lebensraum und Rödermarks „grüner Gürtel“ geschützt und bewahrt werden.
Mensch und Natur, Wirtschaft und Naturschutz, Tier- und Pflanzenwelt sowie neue Wohn- und Gewerbegebiete miteinander in Einklang zu bringen, ist die Aufgabe der Zukunft. Ich möchte diese Aufgabe ideologiefrei, offen und pragmatisch angehen.
Die finanzielle Lage der Stadt muss dringend unter Kontrolle gebracht werden. Dafür gibt es nicht das EINE Rezept, sondern es muss ein Maßnahmenpaket sein, das wirkt. Dazu müssen die Ausgaben endlich an die Einnahmen angepasst werden, Rödermark hat viel zu lange unter dem Deckmantel von Förderprogrammen viele Millionen Euro für Stadtentwicklung ausgegeben. In Zukunft werden wir uns das nicht mehr leisten können. Gleichzeitig müssen neue Gewerbegebiete entwickelt und bereits beschlossene endlich baufertig gemacht werden („Germania Nord“). Ein Stadtpark zwischen den großen Stadtteilen Urberach und Ober-Roden soll die Attraktivität und den Freizeitwert Rödermarks zusätzlich erhöhen.
Meine Vision für Rödermark ist eine Stadt, die durch ein starkes Vereins- und Kulturleben belebt wird und durch mutige und innovative Bürgerinnen und Bürger gestaltet wird. Ich möchte einer davon sein.
